Brüste sind seit jeher ein Symbol für Weiblichkeit. Viele Frauen wollen dem gesellschaftlichen Schönheitsideal gerecht werden und träumen von einem möglichst grossen und prallen Busen. In der Realität sind jedoch Hängebrüste wesentlich häufiger als der idealisierte straffe Busen, was sich bisweilen negativ auf das Selbstbewusstsein der Betroffenen auswirken kann. Erfahren Sie hier, welche Ursachen Hängebrüsten zugrunde liegen und welche Methoden zu einem nachweislich strafferen Busen führen.

(mehr …)

Sie treten bereits während oder im Anschluss an eine Schwangerschaft an Bauch, Oberschenkeln und Brüsten auf. Veranlagung und Aufbau des Bindegewebes sind entscheidend darüber, wie anfällig man ist. Die Rede ist von Schwangerschaftsstreifen, feinen Rissen in der Unterhaut, die anfangs rötlich schimmern und später feine, weisse Narben hinterlassen. Die Dehnungsstreifen werden im lateinischen Fachwort auch als Striae bezeichnet und sind ein ungefährliches kosmetisches Problem. Wir erklären alles, was Sie über die unschönen Streifen wissen müssen von ihrer Entstehung bis hin zur Entfernung.

(mehr …)

Viele kennen das zur Genüge: Man steht morgens auf und der erste Blick in den Spiegel offenbart dunkle Ringe unter den Augen. In vielen Fällen rühren sie von Schlafmangel her, doch es gibt noch andere Ursachen für Augenringe, die wir in diesem Beitrag darlegen möchten. Sie erfahren außerdem, wie man die geschwollenen Tränensäcke und dunklen Ringe loswerden kann.

(mehr …)

Der Picolaser von Clinic Plastica arbeitet viel schneller als ein herkömmlicher Laser für Tattoo-Entfernungen. Deshalb sind die Behandlungen bei uns weniger schmerzhaft und das Risiko von unerwünschten Nebenwirkungen wie Verbrennungen und Hypopigmentierungen der Haut, wie helle Flecken, deutlich geringer.

Picolaser
Der Picolaser arbeitet schnell und effizient

Die Behandlungszeiten mit dem Picolaser sind reduziert. Als weiterer grosser Vorteil dieses Lasers sind weniger Behandlungen für eine Tattoo-Entferung notwendig. Bis zur kompletten Entfernung eines dunklen Tattoos braucht es ungefähr 5 Behandlungen. Bei speziellen Farben können mehr Behandlungen notwendig werden. Diese können im Abstand von etwa einem Monat durchgeführt werden. Mit dem Picolaser lassen sich grundsätzlich alle Tattoo-Farben entfernen.

Durch die geringere Anzahl Behandlungen zur Tattoo-Entfernung kann dies gut in der weniger sonnigen Jahreszeit abgeschlossen werden, ohne dass man mit einem halb entfernten Tattoo den Sommer verbringen muss. Mit älteren Lasergeräten haben Tattoo-Entfernungen teilweise zwei Jahre gedauert und das Tattoo war immer noch nicht ganz entfernt. Als störende Nebeneffekte entstanden häufig Narben und weisse Flecken auf der Haut.

Cryo-Kühlgerät
Mit dem Kühlgerät werden die Schmerzen reduziert.

Wie schon erwähnt sind die Schmerzen der Behandlung durch die schnellen Impulse des Picolasers geringer. Dazu verwenden wir zusätzlich ein Cryo-Gerät zur Hautkühlung, was die Schmerzen weiter reduziert. Zudem begrenzt das Kühlgerät das Risiko von Verbrennungen. Die höhere Energie und kürzere Impulsdauer des Picolasers führt zu kleineren Einzelteilen der Farbpigmente, welche dadurch besser und schneller aus dem Gewebe entfernt werden können. Da weniger Behandlungen benötigt werden, sind die gesamten Behandlungskosten mit dem Picolaser niedriger, auch wenn eventuell der Preis für eine Einzelbehandlung etwas höher ist. Neben Tattoos können mit dem Picolaser auch Permanent Make-up und Pigmentflecken entfernt werden.

Im Überblick die Vorteile des Picolasers:

– Aktuell der modernste Laser in dieser Kategorie
– Weniger Behandlungen mit weniger Schmerzen
– Zusätzlicher Einsatz eines Hautkühlgerätes zur Schmerzreduktion
– Nebenwirkungen werden gering gehalten
– Verhinderung von Narben und weissen Flecken

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin bei Clinic Plastica und lassen Sie sich von einem kompetenten Team behandeln. Frau Dr. Meier besitzt eine langjährige Erfahrung in der plastischen Chirurgie und kennt sich damit bestens mit der Haut und seinen Eigenschaften aus.

Mit zunehmendem Alter zeigen sich früher oder später feine Linien in der empfindlichen Gesichtshaut – an dieser Tatsache führt kein Weg vorbei. Anti-Aging-Cremes, Hausmittel oder operative Eingriffe: Vermeintliche Wundermittel gegen Falten im Gesicht gibt es viele. Was gegen Falten an den Augen, auf der Stirn etc. hilft und wo die Grenzen des Möglichen liegen, lesen Sie bei uns.

(mehr …)

Die meisten Frauen über 20 kennen die unschönen Dellen an Oberschenkeln und Po. Tatsächlich betrifft Cellulite fast ausschliesslich den weiblichen Teil der Bevölkerung und zwar mehr als 80% aller Frauen. Eine Krankheit ist die Orangenhaut nicht, trotzdem wird sie häufig als störend empfunden. Mit diesen Tipps sagen Sie Cellulite den Kampf an.

Warum eigentlich Orange – was ist Orangenhaut?

Cellulite: Orangenhaut den Kampf ansagen
80% der Frauen leben mit Cellulite.

Der Name ist Programm. Die Erhebungen in der Haut an Oberschenkel und Po werden häufig mit der Oberfläche einer Orangenschale verglichen. An den betroffenen Stellen zeigt sich eine noppige Struktur. Kosmetisch mag diese als unschön empfunden werden, eine Erkrankung liegt ihr allerdings nicht zu Grunde.

Stattdessen liegt die Ursache für Cellulite in der besonderen Struktur der weiblichen Haut begründet. Die Flexibilität und Dehnbarkeit der Haut ist durchaus gewollt und im Falle einer Schwangerschaft äusserst sinnvoll. Das weibliche Unterhautfettgewebe besteht aus mehr und grösseren Fettzellen, die als Fettkammern zusammengefasst werden. Zudem verlaufen sie senkrecht zur Oberfläche der Haut, sodass Dellen schneller sichtbar werden. Auch das weibliche Hormon Östrogen trägt dazu bei, dass Orangenhaut entsteht. Es bestimmt darüber, wo Fett sich am schnellsten eingelagert – häufig sind das vor allem die typischen Problemzonen wie Hüften, Bauch und eben auch Oberschenkel und Bauch.

Nicht allein auf weiter Flur – wen Cellulite betrifft

Wie bereits erwähnt: Mit Cellulite steht keine Frau allein da. Frauen jenseits der 20, deren Oberschenkel oder Po keine Dellen aufweisen, sind eher die Ausnahmeerscheinung. Sind Männer von Cellulite betroffen, liegt dem häufig ein Mangel an Androgenen zu Grunde.

Unterschieden wird zwischen drei Stufen von Cellulite:

  1. Sichtbare Dellen, die sich bei einem Kneiftest
  2. Dellen, die im Stehen sichtbar werden.
  3. Dellen, die zudem auch im Liegen sichtbar sind.

Ausschlaggebend dafür, wie die Oberflächenstruktur aussieht, ist insbesondere die genetische Veranlagung. Dazu kommen Risikofaktoren, die ebenfalls ins Gewicht fallen. Allen voran ist Übergewicht zu nennen. Die Rechnung dahinter ist eine ganz einfache: Je mehr Fett gespeichert wird, desto mehr treten die einzelnen Bausteine des Fettgewebes hervor. Bewegungsmangel ist ein weiterer Faktor zur Förderung von Cellulite.

Durchblutungsstörungen, die durch Rauchen, Kaffee- oder Alkoholkonsum weiter verstärkt werden, tragen ebenfalls dazu bei, dass die unschönen Dellen entstehen. Wer an Krampfadern oder einem niedrigen Blutdruck leidet, ist häufig ausserdem von Cellulite betroffen.

Inwiefern hingegen Hormonpräparate wie die Anti-Baby-Pille sich schuldig für die Entstehung von Orangenhaut zeichnen, ist nicht abschliessend belegt. Tatsache ist jedoch, dass hormonelle Veränderungen auch Spuren an Oberschenkeln und Gesäss hinterlassen können. Insbesondere Schwangerschaften haben Auswirkungen. So entstehen die kleinen Noppen auf der Haut häufig auch erst nach der Schwangerschaft.

Gegen Orangenhaut ist kein Kaut gewachsen

Die schlechten Nachrichten gleich einmal zuerst: Obwohl in Handel und Werbung viele vermeintliche Wundermittel angepriesen werden, halten teure Cremes, Gels, Strumpfhosen, Tees und Pulver im Normalfall nicht, was sie versprechen. In den meisten Fällen ist eine Wirkung nicht nachweisbar oder nicht ausreichend wissenschaftlich belegbar.

Als einzig wirksam entpuppt sich ein langfristiges und konsequentes Konzept mit Hausmitteln, die so simpel wie effektiv sind. Allerdings können auch sie nicht alle Zeichen der Zeit ausradieren, aber dazu beitragen, dass Sie sich wieder wohler in Ihrer Haut fühlen können.

durchblutungsfördernde Massage
Massagen an den betroffenen Stellen fördern die Durchblutung.

Durchblutung anregen durch Massagen

Häufig werden als Mittel gegen Cellulite Massagen empfohlen. Bürstenmassagen und ähnliches fördern insbesondere die Durchblutung.

Vor allem Bindegewebsmassagen und Lymphdrainagen bei einem Spezialisten erweisen sich insbesondere dann als zielführend, wenn die Schwellungen mit Wassereinlagerungen verbunden sind.

Zusätzliche Massagehandschuhe oder Roller für Zuhause können den Effekt weiterverstärken, zudem wird dadurch die Haut gepflegt und fühlt sich sanft weich an. Ein schöner Nebeneffekt der durchblutungsfördernden Massnahme.

Dellen einfach wegtrainieren?

Einfach wegtrainieren kann man Cellulite natürlich nicht. Trotzdem sind gezielte Übungen gegen Orangenhaut der effektivste Weg, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Regelmässigkeit lautet das Stichwort im Kampf gegen eine Schwäche des Bindegewebes.

Das beginnt bei kleinen, alltäglichen Angewohnheiten wie etwa statt bequem in den Lift zu steigen lieber die Treppe zu nehmen oder statt mit dem Auto in die Arbeit zu fahren lieber auch mal auf das Fahrrad umzusteigen.

Wer regelmässig Sport treibt, verfolgt damit gleich mehrere Ziele konsequent:

  • Abbau von Fetteinlagerungen
  • Aufbau von Muskelmasse
  • gezieltes Krafttraining

Wer dreimal die Woche für 15 bis 30 Minuten trainiert, setzt damit ein Zeichen nicht nur, aber auch gegen Cellulite. Zu den Sportarten, die Oberschenkel und Po in Form bringen und die Dellen schwinden lassen, gehören Tanzen, Radfahren, Joggen, Wandern oder Schwimmen. Ein Minitrampolin für das Wohnzimmer macht nicht nur Spass, sondern strafft auch die betroffenen Hautpartien.

Gesunde Ernährung – gesunde Haut

Gesunde Ernährung bei Orangenhaut
Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist auch beim Kampf gegen die Cellulite wichtig.

Dank Bewegung und Sport beginnen die Pfunde zu schmelzen und auch in Sachen Ernährung gilt: Überschüssige Kilos sollten purzeln. Übergewicht gilt es im Kampf gegen Cellulite zu vermeiden. Allerdings nicht in Form einer Crash-Diät, denn die hat oft den gegenteiligen Effekt und schwächt die Bindehaut weiter.

Stattdessen sollte ausreichend Flüssigkeit (mind. 2-3 Liter pro Tag) getrunken werden. Schwarztee, Kaffee und Alkohol hemmen in grösseren Mengen die Durchblutung und sollten deshalb nur in Massen konsumiert werden.

Statt Weissmehl und Zucker sollten Vollkornprodukte, Gemüse und Obst auf dem Speiseplan stehen. Ingwer und Artischocken beispielsweise können zusätzlich zur Entschlackung beitragen. Eine zuckerarme und basische Ernährung sorgt zusätzlich für ein gleichmässiges Hautbild. So sorgt eine ausgewogene und gesunde Ernährung für eine langfristige und gleichmässige Kalorienreduktion.

Mit mehr Pflege zu weniger Cellulite?

Was die Haut pflegt, ist grundsätzlich schon einmal nicht schlecht. Cremes und Badezusätze können zu weicher Haut verhelfen, Peelings regen die Durchblutung weiter an und entfernen abgestorbene Hautschuppen. Allerdings bekämpfen alle vermeintlichen Wundermittel gegen Cellulite nicht die Wurzel des Problems. Sie bleiben an der Oberfläche und können im besten Fall das Hautbild straffen.

Eine kostengünstigere und durchblutungsfördernde Massnahme sind Wechselduschen, auch wenn sie im ersten Moment Überwindung kosten. Dazu das Wasser im Wechsel auf heiss und kalt stellen und den Duschvorgang mit kaltem Wasser beenden.

Operative Eingriffe gegen Orangenhaut

Als möglichen Ausweg sehen viele Frauen einen operativen Eingriff. Eine Fettabsaugung (oder Liposuction) ist ein möglicher Ansatz, der allerdings gleichzeitig nicht zwangsläufig den gewünschten Effekt erzielt. Wird dies in Erwägung gezogen, sollte im Vorfeld ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt geführt werden.

Weitere mögliche operative Eingriffe sind:

  • Subcision: Dabei werden mit Hilfe einer scharfen Kanüle die Bindegewebsstränge, die für die Dellen verantwortlich sind, gelöst.
  • Endermologie: Diese Art der Tiefenmassage bzw. Saug-Roll-Massage ähnelt einer Lymphdrainage, verläuft jedoch deutlich intensiver, der Fettabbau soll dadurch angeregt werden.
  • Photodynamische Therapie: Die Photodynamische Therapie ist insbesondere als Behandlungsansatz für Hautkrebsvorstufen bekannt und wird seit einiger Zeit auch gegen Cellulite eingesetzt.

Fazit: Nicht den Kopf in den Sand stecken

Cellulite ist ein kosmetisches Problem, das überwiegend Frauen betrifft und keine Einzelfälle kennt. Stattdessen ist so gut wie jede Frau von den kleinen Dellen an Oberschenkel und Po betroffen. Während die Risikofaktoren wie Übergewicht oder Bewegungsmangel effektiv bekämpft werden sollten, stellt sich die Frage, ob und wie Cellulite selbst behandelt werden kann und sollte.

Wichtig ist, für ein allgemeines Wohlbefinden zu sorgen. Wer genügend Sport macht, sich ausgewogen ernährt und zudem seine Haut pflegt, fühlt sich gleich um einiges wohler in seiner Haut. Zudem lässt sich eine Orangenhaut mit einer sanften Sommerbräune – sofern hierbei auf einen entsprechenden Sonnenschutz geachtet wird – sanft kaschieren.

Bild 2: © vladimirfloyd – stock.adobe.com

Hyaluronsäure ist aus der Werbung bekannt als Wundermittel gegen die Alterserscheinungen der Haut. Der Mehrfachzucker kommt neben seiner Anwendung in der Orthopädie zur Behandlung von Gelenkschmerzen auch in der kosmetischen Medizin zum Einsatz. Wir erläutern die Wirkungen und Nebenwirkungen des Dermal Fillers.

Funktionsweise: Das geschieht bei einer Behandlung mit Hyaluronsäure

Der Begriff Säure klingt in Bezug auf unsere Haut im ersten Moment beunruhigend, muss aber keine Furcht einflössen, schliesslich handelt es sich bei Hyaluronsäure um einen körpereigenen Baustoff, der in Bindegewebe und Knorpel vorkommt und dafür sorgt, dass die Haut elastisch bleibt.

Die Säure mit ihrer gelartigen Konsistenz bindet aufgrund ihrer räumlichen Struktur Feuchtigkeit. Und das nicht zu knapp: 6000 Mal mehr als ihr Eigengewicht kann die Hyaluronsäure an Flüssigkeit in sich aufnehmen. So befeuchtet sie das Gewebe und ist auch in den Gelenken vorhanden.

Ab dem 25. Lebensjahr etwa wird sie Stück für Stück abgebaut. Präparate können in diesen Fällen sowohl unter der Haut als auch in den Gelenken fehlende Flüssigkeit ersetzen. So sorgt sie einerseits für Geschmeidigkeit und Beweglichkeit und andrerseits für straffe und faltenfreie Haut.

Anwendung: So kommt die Hyaluronsäure zum Einsatz

Obwohl Hyaluronsäure also auch andere Funktionsweisen hat, ist sie den meisten Menschen doch vor allem als Anti-Aging-Pflege bekannt. Sie verleiht der empfindlichen Gesichtshaut, die häufig von Falten und Furchen durchzogen ist, Spannkraft und lässt sie glatt und gleichmässig erscheinen. Wangenfalten, Lippenfältchen oder die Nasolabialfalte können so korrigiert werden. Auch bei Fältchen im Dekolleté kann sie angewendet werden.

Hyaluronsäure: Wunderwaffe gegen Falten?
Hyaluronsäure kann unterspritzt werden, aber auch mit Cremen oder Gels in die Tagespflege integriert werden. 

Wer natürliche Hyaluronsäure sozusagen ‚auffüllen‘ möchte, kann mit Injektionen das beste Ergebnis erzielen. Dazu wird die gelartige Flüssigkeit mit Hilfe einer Nadel in die tieferen Hautschichten gespritzt.

Für gewöhnlich ist diese Behandlung unangenehm, aber nicht schmerzhaft. Dennoch ist eine lokale Betäubung vor der Unterspritzung möglich. Dazu wird häufig eine Salbe mit Lokalanästhetikum aufgetragen, die ihre Wirkung innerhalb kürzester Zeit entfaltet.

Für einen nachhaltigeren Effekt kann die Hyaluronsäure-Injektion zudem mit einer Behandlung durch Botulinumtoxin (Botox) verbunden werden. Gerade zur Behandlung von Stirnfalten und besonders tiefen Falten kann diese Methode angewandt werden.

Für leichte Falten werden auf dem Markt für Kosmetikprodukte verschiedenste Cremes und Gels angeboten. Wenn Sie auf Cremes zurückgreifen, da Sie Injektionen gerne umgehen möchten, müssen Sie leider mit weniger Effekt rechnen, da Falten nur oberflächlich behandelt werden. In jedem Fall aber wird die Haut gepflegt und mit Feuchtigkeit versorgt.

Wirkung: Hyaluronsäure als Faltenradierer?

Durch Hyaluronsäure breitet sich das Volumen der Haut aus, die Gewebeschichten werden aufeinander gedrückt und einzelne teils tiefe Falten im Gesicht auf diesem Weg aufgefüllt und gehoben. Die Haut erhält ihre jugendliche Elastizität zurück, fühlt sich geschmeidiger an und ist gut mit Feuchtigkeit versorgt.

Nach einer Behandlung mit den Präparaten sind erste positive Effekte sofort erkennbar. Das endgültige Ergebnis wird sichtbar, sobald die Schwellungen, die häufig durch die Behandlung bedingt sind, vollkommen zurückgegangen sind.

Hyaluronsäure sorgt für ein langlebiges Ergebnis, das allerdings nicht permanent ist. Abhängig von verschiedenen Faktoren wird die Haut für 6-12 Monate geglättet.

Auch das Alter und der Hauttyp spielen eine grosse Rolle, ebenso wie Lebensgewohnheiten wie Nikotinkonsum oder Schlafverhalten und die Muskelaktivität der Gesichtsmuskulatur. Der körpereigene Baustoff kann so als Weichzeichner von Falten im Gesicht und Dekolleté dienen, allerdings muss die Behandlung in regelmässigen Abständen wiederholt werden.

Nebenwirkungen: Ist Hyaluronsäure unbedenklich?

Hyaluronsäure ist ein verträglicher Dermal Filler mit geringen Nebenwirkungen. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass der Mehrfachzucker in hoher Konzentration bereits im Körper vorhanden sind. Das synthetische Präparat, das für eine Behandlung zum Einsatz kommt, ist der körpereigenen Hyaluronsäure sehr ähnlich und wird aus diesem Grund nicht als Fremdkörper erkannt.

Mögliche Nebenwirkungen sind entweder auf die Behandlungsmethode oder auf die Hyaluronsäure selbst zurückzuführen, wobei letzterer Fall deutlich seltener eintritt. Durch die Injektionen, mit denen der Wirkstoff eingespritzt wird, können kleine blaue Flecken auftreten.

Kann es bei einer Behanldung mit Hyaluronsäure zu Nebenwirkungen kommen?
Nebenwirkungen durch Hyaluronsäure sind äußerst selten. 

Auch Schwellungen sind häufig eine Nachwirkung der Behandlung. Da feine Gefässe unter Umständen zusammengedrückt werden, kann der Blutabfluss oder der Durchfluss von Lymphflüssigkeit temporär unterbrochen sein. Die Folge: Eine kurzfristige Schwellung.

Die Schwellung liegt im Normalfall neben der aufgefüllten Falte. So erscheint unter Umständen das Gel an der falschen Stelle platziert zu sein. Nach 10-14 Tagen sollten die Schwellungen vollkommen abgeklungen sein. Übrigens sind die Schwellungen oft vor allem in Ihren eigenen Augen erkennbar, während sie anderen kaum oder gar nicht auffallen.

Das eingespritzte Hyalurongel kann in vielen Fällen unter der Haut als Knötchen erstastet werden. Dies Knötchen bleiben für ein paar Tage. Sie sind aber nicht sichtbar. Noch schneller (innerhalb der ersten drei Stunden nach der Behandlung) sollten rote und weisse Verfärbungen wieder verschwinden. Eine allergische Reaktion auf Hyaluronsäure tritt praktisch nicht auf. Ein leichter Juckreiz im Anschluss an die Injektion von Hyaluronsäure ist noch kein Anzeichen einer Allergie.

Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ohne Nebenwirkungen ist aus diesem Grund die Wahl eines erfahrenen Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie, der mit grosser Sorgfalt und unter Einhaltung von Hygienevorschriften Hyaluronsäure unter die Haut spritzt.

Körpereigener Baustoff mit Anti-Aging-Wirkung

Wer sich einem ausgebildeten Spezialisten anvertraut, kann bei einer Behandlung mit Hyaluronsäure auf gute Ergebnisse hoffen. Allerdings wirkt der körperverwandte Baustoff nicht wie ein Faltenradierer, der dauerhaft Falten wegzaubern kann. Welche Erwartungen Sie realistischerweise für die Faltenauffüllung haben können, sollten Sie mit dem behandelnden Arzt absprechen.

Trotzdem sind die Erfolgsaussichten einer Behandlung mit synthetischer Hyaluronsäure ausgesprochen vielversprechend, so können zu Recht natürliche Ergebnisse erwartet werden. Erste Effekte zeigen sich bereits sofort, nachdem Hyaluronsäure unter die Haut gespritzt wurde. Nicht zu erwarten ist hingegen ein Arbeitsausfall. Nach der Behandlung können Sie Ihrem Alltag ganz wie gewohnt nachgehen.

Wenn also nach dem 25. Lebensjahr langsam die Spannkraft der Haut nachlässt, können auch Sie eine Behandlung mit Hyaluronsäure in Betracht ziehen.

 

Titelbild / Bild 1: © Kunstzeug – stock.adobe.com; Bild 2: © Robert Kneschke – stock.adobe.com

Wenn Venenabschnitte insbesondere in den Beinen dauerhaft erweitert sind, spricht man von Krampfadern (von Medizinern auch als Varizen bezeichnet). Erkennbar ist das Venenleiden anhand von Verästelungen, blauen Verfärbungen und knotigen Erhebungen vor allem an den Innen- und Aussenseiten der Unterschenkel. Wir erklären, wie Krampfadern entstehen und welche Ursachen sie haben, wie sie behandelt werden und wie und warum man Krampfadern entfernen kann. 

Ursachen und Risikofaktoren von Krampfadern

Krampfadern sind als Venenerkrankung weit verbreitet. Nur ein geringer Prozentteil der Bevölkerung ist nicht von Varizen betroffen, dabei leiden allerdings dreimal häufiger Frauen unter Besenreisern und anderen Formen von Krampfadern als Männer.

Sind die Venenwände und -klappen aufgrund diverser Ursachen und Risikofaktoren geschwächt, entstehen die Krampfadern. Eine familiäre Veranlagung für eine Bindegewebsschwäche ist häufig Grund für die Erkrankung der Venen. Zudem spielt auch das Alter eine wichtige Rolle in der Entstehung von Krampfadern.

Krampfadern: Ursachen, Behandlung und Entfernung von Varizen
Meist sind Frauen von Krampfadern betroffen.

Zu weiteren Risikofaktoren zählen in erster Linie Übergewicht, übermässiger Konsum von Genussmitteln wie Zigarettenrauchen und Alkohol, und Bewegungsmangel.

Wer eine rein sitzende oder stehende Tätigkeit ausübt, ohne in der Freizeit auf ein Ausgleichsprogramm zu setzen, setzt sich einem erhöhten Risiko aus. Wer häufig hohe Schuhe und hautenge Kleidung trägt, bringt ebenfalls die Durchblutung durcheinander, wodurch das Varizenrisiko deutlich ansteigt.

Einige Vorerkrankungen – sehr häufig insbesondere eine tiefe Beinvenenthrombose, bei der ein Blutgerinnsel ein Blutgefäss verstopft – rufen ebenso Krampfadern hervor. Zudem sind auch hormonelle Schwankungen, durch eine Schwangerschaft oder die regelmässige Einnahme einer Antibabypille etwa, dafür verantwortlich, dass die Beine schlechter durchblutet werden und Varizen entstehen können.

Symptome des Venenleidens

Zu Beginn werden Krampfadern sehr häufig nur als kosmetisch störend empfunden. Gerade Besenreiser, bei denen kleine Venen betroffen sind, und retikuläre Varizen schimmern bläulich unter der Haut, weshalb viele Betroffene auch im Sommer gerne auf kurze Hosen verzichten würden. Bei rein kosmetisch störenden Besenreisern kann die Situation durch eine ästhetische Behandlung verbessert werden.

Im Verlauf des Venenleidens kommen allerdings im Normalfall weitere Symptome hinzu. Dazu gehören Schwellungen und Ödeme an den Beinen, die sich abends in der Regel sehr müde und schwer anfühlen. Nachts wachen Menschen, die unter Krampfadern leiden, nicht selten auf Grund von Waden- und Fusskrämpfen auf. Wärme kann die Symptome zusätzlich verstärken.

Die Haut selbst kann sich ebenfalls krankhaft verändern. Sie ist leicht entzündlich, zum Zerreissen gespannt (‚Pergamenthaut‘), trocken und gereizt. Allerdings funktioniert in diesem Stadium die Durchblutung noch so gut, dass Wunden abheilen können. Werden die Varizen spätestens an diesem Punkt nicht umfassend behandelt, können sogar offene Unterschenkelgeschwüre (‚offenes Bein‘), die nur äusserst schlecht verheilen, die Folge sein. Gerade bei älteren Patienten kann dies zu schweren Komplikationen führen.

Formen von Krampfadern

Unterschieden wird aber nicht nur zwischen verschiedenen Stadien der Erkrankung, sondern auch zwischen einer primären und einer sekundären Form von Krampfadern. Die primäre Form hat keine erkennbare Ursache ausser den bereits erwähnten Risikofaktoren, aufgrund derer die Venenklappen nicht ausreichend schliessen. Die sekundäre Form von Krampfadern wird als solche bezeichnet, da sie infolge anderer Erkrankungen entsteht.

Auch die unterschiedlichen Arten von Varizen können in Abhängigkeit davon unterschieden werden, wo sie auftreten:

Stamm- und Seitenastvarizen an Ober- und Unterschenkel (liegen für gewöhnlich tiefer im Bindegewebe)

retikuläre Varizen, die sich netzförmig an den Aussenseiten der Oberschenkel sowie der Unterschenkel und den Knie-Innenseiten zeigen

Besenreiser (kleine, verästelte Blutgefässe in der Haut)

Behandlung von Krampfadern

Obwohl einige Menschen jahrelang ohne Beschwerden aufgrund ihrer Krampfadern durch das Leben gehen, sollte die Behandlung einsetzen, sobald neben kosmetischen Beschwerden weitere Symptome hinzukommen. Wichtig ist es, die Therapie möglichst früh, also vor Einsetzen von Komplikationen zu beginnen. Sie erfolgt abhängig vom Krankheitsstadium in enger Absprache mit dem behandelnden Arzt und umfasst sowohl konservative als auch operative Behandlungsmöglichkeiten.

Hausmittel gegen Krampfadern

Hausmittel bei Krampfadern
Regelmäßige Bewegung darf bei Krampfadern nicht vernachlässigt werden.

Während von manchen experimentellen Hausmitteln, die der ohnehin schon strapazierten Haut an den Beinen schaden könnten, dringend abzuraten ist, sind andere Behandlungsmethoden, die vor allem darauf ausgerichtet sind, die Venen zu entlasten und Ödemen vorzubeugen, durchaus ratsam.

In erster Linie bedeutet dies, dass Bewegung und Sport im Alltag nicht fehlen sollten. Spezielle Venengymnastik zielt darauf ab, den Rückfluss anzuregen, Thrombosen vorzubeugen und die Beine zu stärken. Auch durch Sportarten wie Schwimmen, Walken oder Radfahren wird die Wadenmuskulatur gestärkt. Diese wiederum unterstützt die Venen in deren Funktion.

Gerade der Schwimmbadbesuch ist für die Beine erholsam, durch das kühle Wasser ziehen sich zusätzlich nämlich die Venen zusammen. Einen ähnlichen Effekt haben auch Kneiptherapien und Wechselbäder. Auf diese Weise werden die Venen nachhaltig trainiert.

Um Ödemen und Thrombosen vorzubeugen, bietet sich eine Kompressionstherapie mit entsprechenden Kompressionsstrümpfen, die auf ihren Träger individuell abgestimmt werden, an. Nach einem langen Tag und wenn die Beine schmerzen, dürfen die Beine ohne schlechtes Gewissen hochgelagert werden, damit das Blut erneut zu fliessen beginnt.

Medikamentöse Behandlung von Varizen

Eine Medikamententherapie erfolgt auf ärztliche Anweisung. Wenn Salben, Cremes und Co. als Wundermittel angepriesen werden, sollte nicht alles geglaubt werden, was gesagt wird, die Wirkung vieler Mittel ist nämlich bis heute nicht erwiesen. Allerdings können sich selbstverständlich kühlend und abschwellend wirken, weshalb sie nach subjektivem Empfinden durchaus angewandt werden können.

Zu den pflanzlichen Arzneimitteln gehören beispielsweise Rosskastanienextrakte. Die Kastanienart enthält Aescin, das die Gefässwände abdichtet und leicht entzündungshemmend wirkt. Mit Salbenwickeln können leichte Symptome gelindert werden. Auch rotes Weinlaub oder Arnika geben schweren, müden Beinen neuen Schwung. Zur Hemmung der Blutgerinnung verschreiben Ärzte unter Umständen Präparate, die Heparin oder Hirudin enthalten. Hat sich in den Beinen Wasser angesammelt, können Diuretika durch die Entwässerung Abhilfe schaffen.

Krampfadern entfernen: Operation oder Verödung

Bleiben nicht-operative Behandlungsansätze ohne Erfolg, gibt es die Möglichkeit, die Krampfadern durch verschiedene Methoden zu entfernen. Auch eine Teilresektion ist möglich. Die meisten operativen Eingriffe sind minimal-invasiv und ermöglichen eine schnelle Erholung. Zum Einsatz kommen:

 – Verödung (Sklerotherapie): Insbesondere Seitenvarizen werden durch Injektionen direkt in die betroffenen Venen so verödet, dass keine Blutversorgung mehr stattfindet. So verkümmern die Venen und werden schliesslich vom Körper selbst abgebaut. Das Blut bahnt sich neue Wege, sodass der Blutkreislauf so nicht gestört wird.

 – Krampfadern ziehen (Stripping): Stripping ist wohl die am häufigsten praktizierte Methode zur Entfernung von Krampfadern. Dazu werden die betroffenen Venen mit Hilfe einer Sonde abgetrennt und über kleine Schnitte in der Haut in einem Stück entfernt, also sozusagen gezogen. Hier wird zusätzlich die Kompressionstherapie eingesetzt.

 – Operation: Insbesondere grössere Krampfadern können operativ entfernt werden. Ihre Verbindung zu den Beinvenen wird in diesem Fall unterbunden. Trotz des Versuchs, die Operation so schonend wie möglich zu gestalten, kann es gegebenenfalls zu einer Narbenbildung kommen.

 – Laser- oder Radiowellentherapie: Bei kleinen Besenreisern wird der Laser punktgenau auf die betroffenen Stellen gerichtet, um so das Gefäss zu verschliessen. Eine Kompression ist bei diesem eher unangenehmen Eingriff allerdings nicht nötigt.

Weitere Verfahren sind etwa das CHIVA-Verfahren oder eine externe Valvuloplastie (EVP). Welche Methode zur Entfernung von Krampfadern gewählt wird, ist abhängig vom Krankheitsstadium sowie der ärztlichen Weisung.

Schweren Beinen vorbeugen

Lassen sich Krampfadern oder deren Ausbreitung vermeiden, ist dies natürlich der bestmögliche Ansatz. Übergewicht, das neben Durchblutungsstörungen auch eine Belastung für die Gelenke darstellt, sollte dringend vorgebeugt werden bzw. eine Diät zur Gewichtsreduktion angestrebt werden. Einher gehen sollten die Abnehmbestrebungen mit Übungen für die Waden- und Beinmuskulatur. Langes Sitzen und Stehen wirkt sich negativ auf die Entstehung von Krampfadern aus. Auch heisse Temperaturen hemmen die Durchblutung. Wer flache Schuhe und lockere Kleidung trägt, tut den Venen in Unter- und Oberschenkel etwas Gutes.

Das beste Mittel gegen Krampfadern lautet also: Die eigenen Lebensgewohnheiten im Blick behalten und entsprechend anpassen. Wenn Krampfadern Beschwerden bereiten, sollten zeitnah die richtigen Therapiemassnahmen in Absprache mit dem behandelnden Arzt ergriffen werden.

 

Titelbild / Bild 1: © gballgiggs – stock.adobe.com; Bild 2: © zlikovec – stock.adobe.com

Um die Brustvergrösserung mit Implantaten ranken sich viele Mythen: Krebserregend sollen die mit Silikongel gefüllten Kissen sein, alle paar Jahre sollen sie angeblich ausgetauscht werden – doch was ist dran an all diesen Behauptungen? Im Ratgeber finden Sie die wichtigsten Informationen zu tropfenförmigen und runden Implantaten, den häufigsten Komplikationen und Risiken, der Dauerhaftigkeit von Brustimplantaten und vieles mehr.

Grössen, Formen und Material bei Brustimplantaten

Die Brustvergrösserung mit Implantaten ist eine sehr beliebte Methode der plastischen Chirurgie. Dabei kommt es immer auf den Einzelfall an, welche Implantatgrösse und -form gewählt wird, weshalb ein ausführliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt unverzichtbar ist.

Was ist die kleinste Grösse?

Das kleinste Implantat für eine Brustvergrösserung hat eine Füllung von 50 ml. Die Entscheidung, welches Implantat eingesetzt wird, sollte allerdings nicht davon abhängig gemacht werden, welche Grösse das Minimum bzw. Maximum ist. Denn der wichtigste Faktor ist letztendlich, dass das Volumen des Implantats zum Körperbau passt.

Ist das Implantat zu gross bzw. zu schwer für die körperlichen Voraussetzungen der Patientin, wird das Brustgewebe übermässig stark beansprucht. In Extremfällen leidet auch die Rückengesundheit unter dem zu hohen Gewicht des Brustimplantats. Ein guter plastischer Chirurg sollte deshalb immer ausführlich mit seiner Patientin besprechen, welche Grösse realistisch betrachtet zu einem dauerhaft schönen und für sie angenehmen Ergebnis führen wird.

Brustimplantat Formen
Die Form des Implantats ist frei wählbar, je nachdem welches Ergebnis erzielt werden soll.

Anatomische oder runde Brustimplantate?

Die Form des Implantats hängt in der Regel ebenfalls davon ab, welches optische Ergebnis erzielt werden soll. Die anatomische Form, auch als Tropfenform bekannt, führt zu einem sehr natürlich wirkenden Resultat. Rund zwei Drittel des Volumens liegen dabei im unteren Bereich der Brust, da der untere Teil des Implantats mehr gefüllt ist als der obere.

Diese Variante ist unter anderem bei Frauen mit wenig eigenem Brustgewebe beliebt, da die Proportionen trotz künstlichem Implantat weiterhin sehr natürlich wirken. Runde Implantate wiederum lassen das Dekolleté voller wirken; die Füllmenge verteilt sich dabei gleichmässig über das ganze Silikonkissen. Vergleichbar ist das in etwa mit dem Effekt eines Push-Up-BHs.

Welches Material sollen die Implantate haben?

Moderne Brustimplantate sind mit Silikon-Kohäsivgel gefüllt. Dieses hat eine gallertartige Konsistenz, was den Vorteil hat, dass die Substanz nicht auslaufen kann. Zwar ist es bei hochwertigen Implantaten ohnehin sehr unwahrscheinlich, dass das Obermaterial Risse bekommt, im Zweifelsfall ist allerdings das Silikongel die sicherste Füllvariante.

Ein Maximum an Sicherheit bietet ein mehrschichtiger Aufbau des Implantats, bestehend aus Hülle und Silikonfüllung. Noch vor einigen Jahren enthielten Brustimplantate auch Kochsalzlösung, doch diese Option findet heute kaum noch Verwendung. Das liegt unter anderem daran, dass sich durch die flüssige Kochsalzfüllung Wellen bilden können. Auf gesundheitlicher Ebene ist diese Füllung allerdings unbedenklich, da austretende Flüssigkeit vom Körper einfach ausgeschieden werden kann.

Haltbarkeit: Brustimplantate im Alter

Lange Zeit galt der Grundsatz, dass Brustimplantate nach spätestens 15 Jahren gewechselt werden müssen. Diese Ansicht ist dank stets weiterentwickelter Implantate heute nicht mehr aktuell. Sofern keine Komplikationen auftreten, ist die Folgeoperation nach einigen Jahren mittlerweile keine Notwendigkeit mehr.

Allerdings sollte bedacht werden, dass das Implantat nichts am natürlichen Alterungsprozess ändert. Konkret bedeutet das: Das Brustgewebe verändert sich im Lauf der Zeit und erschlafft, sei es nun aufgrund von fortschreitendem Alter oder starken Gewichtsschwankungen. Das Implantat und die so entstandene Form des Dekolletés bleiben jedoch gleich.

Wenn eine Frau also nach Jahrzehnten nicht mehr mit dem Gesamtbild zufrieden ist, wird womöglich ein weiterer Eingriff wie zum Beispiel eine Bruststraffung nötig. Die gute Nachricht in dieser Hinsicht ist, dass es keine Altersobergrenze gibt, was das Einsetzen von Brustimplantaten betrifft. Wichtig ist für einen erfolgreichen Eingriff nur die gute Gesundheit der Patientin.

Schwangerschaft: Kann man mit Brustimplantaten stillen?
Der Faktor Stillen sollte bei einem ärztlichen Gespräch abgeklärt werden.

Schwangerschaft: Kann man mit Brustimplantaten stillen?

Auch der Faktor Stillen ist ein Grund, warum das ärztliche Gespräch unbedingt nötig ist. Denn in der Vorbesprechung sollte nicht zuletzt auch geklärt werden, ob die Patientin in Zukunft plant, Kinder zu stillen. Davon hängt nämlich die Technik während der Operation ab.

Werden die Implantate über die Achselhöhle oder durch einen Schnitt unter der Brust eingesetzt, leidet die Fähigkeit zu stillen darunter nicht. Die Implantate beeinflussen dann in keiner Weise das Stillen. Das gilt auch auf lange Sicht, denn in bzw. nach der Schwangerschaft verändert sich nur das Brustgewebe, nicht aber das Implantat selbst. Erfolgt das Einlegen der Silikonkissen jedoch über den Brustwarzenbereich, sind Einschränkungen möglich.

Nebenwirkungen und Risiken bei Brustimplantaten

Vorweg sei gesagt: Eine Brustvergrösserung mit Implantaten bringt als geplanter Eingriff beim erfahrenen Plastischen Chirurgen geringe Risiken mit sich. Ganz ausgeschlossen werden können Komplikationen, wie zum Beispiel Nachblutungen oder Infektionen nicht. Abgesehen davon verbinden aber viele Menschen eine Brustimplantat-Operation mit Schauergeschichten, die bei einem seriösen Plastischen Chirurgen nicht auftreten.

Krank durch Brustimplantate – ist das möglich?

Für neue, moderne Brustimplantate aus Silikon gelten in ganz Europa strenge Richtlinien, so dass die Befürchtung durch Silikonimplantate krank zu werden unbegründet ist.

Das Tumorrisiko wird also durch moderne Silikonimplantate in keiner Weise beeinflusst. Die Implantate spielen nur dann eine Rolle, wenn es um Mammografie-Untersuchungen geht: Der behandelnde Arzt sollte Bescheid wissen, damit er die Ergebnisse entsprechend genau auswerten kann.

Eine Ausnahme, die der Vollständigkeit halber erwähnt werden soll, ist eine sehr rare Form von Lymphdrüsenkrebs (ALCL). Diese tritt unter Millionen von Implantatträgerinnen jedoch so selten auf, dass es bis dato keine aussagekräftigen Zahlen dazu gibt. Das Risiko einer Erkrankung ist äusserst gering und die Behandlungsmöglichkeiten sind gut: Meist genügt es, Implantate und umliegendes Narbengewebe zu entfernen.

Wie lange dauert es, bis Brustimplantate eingewachsen sind?

Brustimplantate: Brustvergrösserung mit Implantaten
Auch eine Brustvergrösserung ohne Silikonimplantate ist möglich.

Diese häufig gestellte Frage ist etwas irreführend, denn tatsächlich ist nicht pauschal davon auszugehen, dass ein Implantat einwächst. Die noch am häufigsten auftretende Nebenwirkung ist die sogenannte Kapselfibrose. Dabei verhärtet sich das Gewebe rund um die Implantate.

Das Risiko einer solchen Verhärtung und auch das Risiko des Einwachsens kann durch Implantate mit texturierter Oberfläche gemindert werden. Gesteigert wird das Risiko wiederum durch Nachblutungen und Schädigungen des Gewebes – Faktoren, die durch sauberes Handwerk und sorgfältige Nachkontrollen ausgeschlossen werden können.

Wer eine Brustvergrösserung ohne Silikonimplantate möchte, kann übrigens auf die Behandlung mit Eigenfett ausweichen. Da es sich um eigenes Gewebe handelt, nimmt der Körper dieses Fett problemlos an. Das Risiko einer Kapselfibrose ist dadurch jedoch nicht zu hundert Prozent aufgehoben und das Eigenfett wird im Lauf der Zeit auf natürliche Weise wieder abgebaut.

Was passiert, wenn Brustimplantate platzen?

Auch diese gängige Sorge lässt sich entschärfen: Moderne Brustimplantate sind aus hochwertigen Materialien gefertigt und bestehen aus mehreren Schichten, so dass es äusserst unwahrscheinlich ist, dass überhaupt Risse entstehen. Und sogar im Ernstfall entsteht kein wesentliches Risiko, da das Silikongel dank seiner Konsistenz nicht auslaufen kann. Sofern also die Operation professionell durchgeführt wird, muss sich keine Patientin die oben genannte Frage ernsthaft stellen.

Wann man Brustimplantate entfernen oder wechseln sollte

Wie bereits erwähnt, ist es theoretisch nicht zwingend notwendig, die Brustimplantate zu wechseln oder zu entfernen. Eine Ausnahme besteht natürlich im Fall einer Kapselfibrose: Wenn sich das Gewebe um die Implantate verhärtet, sollten die Silikoneinlagen doch gewechselt werden.

Brustimplantate bei Männern

Beim Thema Brustimplantate kommt manchmal auch das Thema „Implantate bei Männern“ zur Sprache. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Implantate zur Vergrösserung des Brustumfangs, wie es bei Frauen der Fall ist. Vielmehr werden die Implantate bei Männern dazu eingesetzt, stärker definierte Brustmuskeln zu schaffen. Der häufiger durchgeführte Eingriff ist jedoch das Gegenteil: das Verkleinern der männlichen Brust, wenn das Erscheinungsbild sehr weiblich ist und der Mann sich damit unwohl fühlt.

Das Einsetzen von Brustimplantaten ist und bleibt ein operativer Eingriff mit allen gängigen Risiken und Nebenwirkungen. Es ist nur verständlich, dass Patientinnen sich diesen Schritt gründlich überlegen möchten.

In der heutigen Zeit kann man jedoch sagen, dass die hochwertigen Materialien sowie bestens entwickelte Verfahren bei professionellen Ärzten die Wahrscheinlichkeit drastisch senken, dass Komplikationen auftreten. Gab es bei Brustimplantaten noch vor wenigen Jahrzehnten eindeutige Risikofaktoren, ist der Stand der Dinge im Jahr 2018 schon ganz anders – eine Tatsache, die Ihnen auch der Arzt im Beratungsgespräch näher erklären wird und sollte.

 

Bild 1: © euthymia – stock.adobe.com; Titelbild / Bild 3: © zinkevych – stock.adobe.com

Novexpert Booster Serum Vitamin C, das hochwirksame Anti-Aging Serum für strahlende Haut, enthält die höchste Konzentration an stabilisiertem Vitamin C, welches auf dem Markt erhältlich ist. Dadurch unterstützt es optimal den Kollagenaufbau im Gewebe und strafft so die Haut. Es führt zu einer Reduktion der Falten und wirkt den Alterungsprozessen der Haut entgegen. Ein ebenmässiges und strahlendes Hautbild wird unterstützt und Hautunreinheiten entgegen gewirkt. Bei längerer Anwendung vermindert das Serum Pigmentflecken. Vitamin C ist auch ein Vehikel, damit Produkte wie Hyaluron besser in die Haut eindringen können. Ebenso hat das Serum eine entzündungshemmende Wirkung.

Novexpert

Anwendung

Das Serum kann morgens und/oder abends bei trockener Haut unter einer Pflegecreme angewendet werden. Bei eher fettiger Haut oder im Sommer kann das Serum alleine anstatt einer Gesichtscreme aufgetragen werden. Das Serum eignet sich für die Hautpflege jeden Alters.

Novexpert

Die Produkte der innovativen Pflegelinie wurden von Fachärzten und Wissenschaftlern entwickelt. Es sind hypoallergene Produkte gegen Hautalterung mit rein natürlichen Inhaltsstoffen. Es sind keine Konservierungsstoffe oder sonstige bedenkliche Inhaltsstoffe enthalten. Die Produkte von Novexpert bieten neben der ausgezeichneten Anti-Aging Wirkung auch absolute Sicherheit bezüglich der Inhaltsstoffe. Die Produkte von Novexpert sind auch für empfindliche Hauttypen gut verträglich.

Novexpert Booster Serum Vitamin C ist exklusiv im Webshop der Clinic Plastica erhältlich.

Skin689 bietet eine Linie von hochwirksamen Hautpräparaten – auch Anti-Cellulite Cremen – für die kosmetische Korrektur von unerwünschten sichtbaren Veränderungen der Haut. Die Produkte werden in der Schweiz entwickelt und dort mit Zutaten von bester Qualität produziert. So wird sichergestellt, dass alle skin689-Produkte den heutigen Standards und Anforderungen einer Premium Skin-Care-Linie entsprechen.

Anti-Cellulite

Die Anti-Cellulite Creme von skin689 regt mit ihrem exklusiven Wirkkomplex CHacoll die Kollagensynthese im Unterhautgewebe an und glättet so die Haut. Mit dieser Creme wird das Hautbild nicht nur vorübergehend verbessert, sondern durch den Aufbau von Kollagenfasern und Reduktion von Fettzellen strukturell und nachhaltig gestrafft. Die Wirksamkeit der Creme ist in diversen Studien bestätigt worden.

Innerhalb weniger Wochen verbessert skin689 das Erscheinungsbild der Cellulite deutlich durch die Bildung von Kollagenfasern und sorgt so für eine Stärkung des subkutanen Netzes, das Fettzellen zurückhält und für feste, straffe Haut sorgt.

Das wird möglich, weil der exklusive und zum Patent angemeldete skin689-Wirkstoff sich durch seine überwiegend fettlösliche Struktur in der Oberhaut ablagern kann. Aus diesem Depot werden die Stoffe, welche die Bildung neuer Kollagenfasern anregen, kontinuierlich freigesetzt.

Der Wirkstoff CHacoll wurde im Rahmen eines universitären Forschungsprojektes entdeckt, als Wissenschaftler nach neuen Wirkstoffen suchten.

Neben dem CHacoll wirken die weiteren Inhaltsstoffe wie Shea Butter und Jojobaöl zellerneuernd, feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend, während die Vitamine C und E die Haut vor freien Radikalen schützen.

Die Creme Anti-Cellulite zieht schnell in die Haut ein und kann deshalb morgens oder abends angewendet werden. Bereits nach der ersten Anwendung hinterlässt die Creme Anti-Cellulite ein seidenweiches Gefühl und einen angenehmen Duft. Für ein optimales Resultat wird die Creme täglich über einen Zeitraum von sechs bis zehn Wochen auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen.

Die Anti-Cellulite Creme von skin689 ist auf dem Webshop von Clinic Plastica erhältlich.

In unserem Webshop bieten wir eine sehr effektive, noch wenig bekannte Hautpflegelinie an. Die Convenion Produkte sind das Ergebnis langjähriger interdisziplinärer Zusammenarbeit von Dermatologen und Ärzten der ästhetischen und plastischen Medizin. Entwickelt wurde eine einfach anzuwendende Pflegeserie mit hochwertigen Inhaltsstoffen für anspruchsvolle Frauen und Männer. Die Produkte sind den physiologischen Bedürfnissen der reiferen, empfindlichen und trockenen Haut angepasst, um einer vorzeitigen Alterung entgegenzuwirken. Auf den ersten Blick erscheinen die Produkte sehr teuer. Da die Cremen jedoch 100ml enthalten und sehr ergiebig sind, liegen die Produkte im mittleren Preissegment. Convenion hat keine speziellen Augencremen. Da die Produkte gut verträglich sind, können alle auch im Augenbereich aufgetragen werden.

Was ist das Besondere an Convenion Hautpflege?

Die Basis der Convenion Produkte ist eine neue, durch spezielle High-Tech-Verfahren hergestellte Cremegrundlage, die die Lipidstruktur der oberen Hautschicht imitiert. Für diese Cremegrundlage werden ausschliesslich hautverwandte, natürliche Lipide pflanzlichen Ursprungs verwendet. Sie schützen die oberste Hautschicht vor Umwelteinflüssen und sind auch ausgezeichnet zur Pflege der sensiblen Haut geeignet.

Die Convenion Produkte enthalten natürliche Substanzen mit besonderer Wirkung, wie Vitamin A, Vitamin C, Coenzym Q10, Hyaluronsäure, Phytohormone und Traubenkernextrakt. Diese sind teilweise in einer Nano-Emulsion eingekapselt, die den Transport in die Haut erleichtert. Um eine optimale Wirkung zu erzielen, wurden pro Produkt wenige, dafür höher konzentrierte Inhaltsstoffe mit nachgewiesenem Effekt ausgewählt. Auf hautirritierende, allergene oder austrocknende Inhaltsstoffe wird konsequent verzichtet. Die Convenion Produkte enthalten keine Duftstoffe, Mineralolderivate. Emulgatoren, oder Konservierungsstoffe.

Feuchtigkeit
Hylasense

Convenion Hylasense

Durch den Hyaluronsäuregehalt wird die Feuchtigkeit in den Hautschichten gebunden. Die Haut wirkt glatter und feine Trockenheitsfältchen verschwinden. Das enthaltene Vitamin C besitzt nicht nur Lichtschutz fördernde Wirkung, sondern ist auch für den Kollagen-Stoffwechsel unentbehrlich. Geeignet für feuchtigkeitsarme, trockene Haut, ca. ab dem 35. Lebensjahr.

Anwendung: zweimal täglich auf die gereinigte Haut (im Augenbereich etwas grosszügiger) auftragen.

Hylasense Intensive Gel
Intensivpflege-Gel mit hohem Hyaluronsäureanteil, das besonders feuchtigkeitsbindend und straffend, sowie abschwellend und tonisierend wirkt. Geeignet für die feuchtigkeitsarme Haut in Kombination mit der Hylasense Creme, auch nach kosmetisch-ästhetischen Behandlungen.

Anwendung: ein- bis zweimal täglich im Augen- bzw. Gesichtsbereich auftragen und nach einigen Minuten eine Pflegecreme z.B. Hylasense Creme nachcremen, da das Gel keine Lipide enthält.
Im Sommer oder bei fettiger Haut kann das Hylasense Intensive Gel auch ohne zusätzliche Creme verwendet werden.

Regeneration
Phytorial
Phytorial ist besonders lipidreich und enthält mit Soja-Isoflavonen rein pflanzliche Hormone, die aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit mit 17-ss-Östradiol eine östrogene Wirkung aufweisen, ohne dass sie die Nachteile der Östrogene (z.B. Pigmentstörungen) haben und bei äusserlicher Anwendung auch für Männer gut geeignet sind. Auf natürliche Weise stimulieren sie die oberen Hautzellen und regen die Kollagen-Biosynthese an. Traubenkernextrakte schützen vor schädlichen Einflüssen freier Radikale und verhindern somit vorzeitige Faltenbildung und Elastizitätsverlust. Geeignet für die trockene Haut ab dem ca. 40. Lebensjahr.

Anwendung: zweimal täglich auf die gereinigte Haut auftragen.

Zellschutz
Adiuvance Body & Face
Mit Vitamin A (Retinol) und Coenzym Q 10 ist Adiuvance eine ideale Alltagscreme für alle Altersgruppen, vor allem bei UV-belasteter Haut. Aufgrund des hohen Anteils an Aminosäuren (Peptidbausteine), die als „NMF-Booster“ wirken, bietet die Creme einen wirksamen Schutz vor Austrocknung und hemmt den Kollagenabbau. Coenzym Q10 wirkt als starkes Antioxidans und kann bei längerer Anwendung Fältchen effektiv reduzieren. Geeignet für normale bis trockene Haut aller Altersgruppen.

Anwendung: zweimal täglich v.a. auf die (sonnenbelastete) obere Körperhälfte und das Gesicht auftragen.

Reinigung
Larose

Besonders mildes, nicht austrocknendes Reinigungsgel auf Zuckertensid-Basis. Die Zuckertenside gehören zu den hautfreundlichsten waschaktiven Substanzen und werden auf pflanzlicher Basis hergestellt. (Aufgrund des Eigengeruchs der Zuckertenside wurden diesem Produkt ätherische Öle zugesetzt.) Geeignet für alle Hauttypen und Altersklassen zur hautfreundlichen Reinigung und Entfernung von Make-up.

Anwendung: abends auf die feuchte Gesichtshaut mit kreisenden Bewegungen auftragen und mit Wasser abwaschen. Das Gel kann auch als Duschgel eingesetzt werden.

Intensive Pflege
Skintense
Die neu entwickelte Gesichtsmaske rundet die bestehende Convenion Serie ab. Der bekannten DMS-Grundlage wurden Kaolin (Porzellanerde), éExtrakt (Parakresse) und als Moisturizer Hyaluronsäure zugefügt. Neben der reinigenden Wirkung ist sie straffend, feuchtigkeitsspendend und leicht rückfettend. Die Maske ist geeignet für die sensible Haut.

Anwendung: auf die leicht angefeuchtete Gesichts-, Hals- und Decolletéregion (unter Aussparung der Augen- und Lippenpartie) mit kreisenden Bewegungen auftragen. Nach einer Einwirkdauer von 15-30 Minuten werden die Maskenreste mit lauwarmem Wasser abgewaschen. (Bei sehr trockener Haut reicht eine Einwirkdauer von 15 Minuten).

Artikel im Landbote über Augenlidstraffung, erschienen am 30. August 2017

 

 

Das High Intensity Intervall Training – besser bekannt unter HIIT – ist ein hochintensives Workout, welches vor allem aus kurzen, intensiven Übungen sowie geplanten Regenerationsphasen besteht. Mit diesem Workout können Sie Ihre Traumfigur schnell und ohne viel Zeitaufwand erreichen. Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie Ihr Training starten und wie Sie in nur kurzer Zeit in Topform kommen.

High Intensity Intervall Training

Bei einer Lichtallergie reagiert der Körper überempfindlich auf Sonnenstrahlung. Es existieren zahlreiche Krankheiten, die unter diesen Begriff fallen, weshalb der Begriff „Sonnenallergie“ eher umgangssprachlich verwendet wird und mehrere Krankheiten in sich zusammenfasst – um eine echte Allergie handelt es sich jedoch selten. Der sicherste Weg, um die Auswirkungen einer Lichtallergie zu begrenzen, ist die Meidung des Sonnenlichtes. In seltenen Fällen muss dieses sogar so weit gemieden werden, dass es bei den Betroffenen nicht nur zu körperlichen, sondern auch zu seelischen Beeinträchtigungen kommt.

5 Lichtallergien im Überblick

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kleinen Überblick über die verschiedenen Krankheiten, die unter den Begriff „Lichtallergie“ fallen, geben.

Polymorphe Lichtdermatose

Die polymorphe Lichtdermatose wird auch „Sonnenekzem“ genannt und jeder zehnte Mitteleuropäer ist betroffen, Frauen häufiger als Männer. Vor allem Kinder und junge Erwachsene sind gefährdet. Jedoch sind die genauen Ursachen für die Krankheit noch nicht geklärt.

Lichtallergien im Überblick
Die polymorphe Lichtdermatose tritt relativ häufig auf.

Wie äußert sich die Krankheit: Typischerweise werden Sie die Symptome dann bemerken, wenn Ihre Haut nach langer Sonnenabstinenz wieder in ungewohnt hoher Dosis der Sonne ausgesetzt wird. Dies ist beispielsweise nach dem ersten Spaziergang in der Frühlingssonne nach einem langen Winter der Fall, oder wenn Sie Ihren lang ersehnten Sommerurlaub in den Süden antreten. An den betreffenden Hautstellen bilden sich Stunden oder Tage nach dem Sonnenbad stark juckende, fleckige Rötungen. Meist entstehen danach Knötchen (Papeln) oder Bläschen. Die Symptome erinnern an eine Kontaktallergie, beispielsweise ausgelöst durch das Tragen von nickelhaltigem Schmuck, wenn eine Nickelallergie besteht.

Wie lässt sich die Krankheit behandeln: Wurde bei Ihnen eine polymorphe Lichtdermatose diagnostiziert, empfiehlt Ihr Arzt Ihnen eventuell entzündungshemmende Cremes oder Lotionen gegen akute Symptome. Wichtig ist aber vor allem, mit ausreichend Sonnenschutz vorzubeugen, damit die akuten Reaktionen gar nicht erst entstehen.

Tipps zur polymorphen Lichtdermatose: Die Diagnose Polymorphe Lichtdermatose ist kein Grund zum Verzweifeln! Halten Sie sich häufiger im Sonnenlicht auf, tritt eine Art „Gewöhnungseffekt“ ein, da die Haut ihre natürlichen Schutzmechanismen der Sonne gegenüber verstärkt. Daher haben viele Betroffene im Lauf des Sommers auch weniger Beschwerden. Aber Achtung: Meiden Sie dennoch die Mittagssonne und verzichten Sie nicht auf die Sonnencreme!

Phototoxische Reaktion

Bei einer phototoxischen Reaktion kommt es zu einer chemischen Reaktion zwischen dem Sonnenlicht und einem bestimmten Stoff im Körper, zum Beispiel durch ein Medikament, das Sie einnehmen oder verabreicht bekommen, oder eine Hautcreme, die Sie benützen. Arzneimittel, die bekanntermaßen phototoxische Effekte auslösen, sind bestimmte Antibiotika, harntreibende Medikamente wie Furosemid oder Hydrochlorothiazid, Herzmedikamente wie Amiodaron und viele mehr. Informieren Sie sich bei Interesse genauer bei Ihrem Hausarzt. Wenn Sie herausfinden möchten, ob ein Medikament, das Sie einnehmen, diese Reaktionen zur Folge haben kann, liefert auch der Beipackzettel oft entsprechende Informationen.

Wie äußert sich die Krankheit: Betroffene bekommen leichter einen Sonnenbrand, als sie es von ihrer Haut gewohnt sind. Die Haut reagiert empfindlicher auf UV-Strahlungen, selten sogar schon auf sichtbares Licht. Hierbei müssen Sie es nicht einmal mit dem Sonnenbad übertreiben, denn oftmals reichen schon geringe Mengen aus, um an den Stellen, die der Sonne ausgesetzt wurden, eine brennende Rötung oder Blasenbildung hervorzurufen. Sobald die Stelle abgeheilt ist, können Farbveränderungen der Haut zurückbleiben.

phototoxische Reaktion
Bei einer phototoxischen Reaktion bekommen Betroffene leichter einen Sonnenbrand.

Wie lässt sich die Krankheit behandeln: Akuten Symptomen können Sie durch ausreichendes Kühlen entgegenwirken. Außerdem empfiehlt Ihr Arzt kortisonhaltige Cremes oder Antihistaminika. Meiden Sie nach Möglichkeit die auslösenden Substanzen, aber fragen Sie vor dem Absetzen der Medikamente oder einem Präparate Wechsel unbedingt Ihren Arzt!

Photoallergische Reaktion (Photoallergie)

Die Photoallergie ist oft schwer von der phototoxischen Reaktion abzugrenzen und kann auch parallel zu ihr verlaufen. Im Fall einer Photoallergie zeigt der Körper jedoch tatsächlich allergische Reaktionen. Der Körper bildet Abwehrstoffe, die gegen eine spezielle Substanz gerichtet sind, zum Beispiel ein Medikament. In Kombination mit Sonnenlicht wird eine allergische Reaktion ausgelöst. Die Allergie tritt jedoch nicht beim ersten Kontakt mit Sonnenlicht auf, sondern die Patienten werden zunächst sensibilisiert.

Wie äußert sich die Krankheit: An den Stellen, die der UV-Strahlung ausgesetzt waren, rötet sich die Haut und juckt stark. Wie bei einem Kontaktekzem können sich auch Knötchen, Bläschen oder Blasen bilden. Bleibt der Kontakt zum Allergieauslöser weiterhin bestehen, verdickt und vergröbert sich die Haut an den betroffenen Stellen, die Oberfläche schuppt.

Wie lässt sich die Krankheit behandeln: Meiden Sie nach Möglichkeit den Allergieauslöser! Fragen Sie aber, wie bei der phototoxischen Reaktion, zunächst Ihren Arzt, bevor Sie ein Medikament absetzen! Antihistaminika und ein konsequenter Lichtschutz lindern die Symptome.

Mallorca-Akne

Die Mallorca-Akne, auch Sommer-Akne genannt, tritt häufig in Verbindung mit fetthaltigen Sonnenschutzcremes auf. Die Krankheit ist harmlos, aber lästig.

Wie äußert sich die Krankheit: Bei der sogenannten Mallorca-Akne bilden sich juckende Pickelchen auf Hautpartien, die der Sonne ausgesetzt waren. Schultern, Gesicht, Arme und Dekolleté sind häufig betroffen. Die Hautveränderungen erinnern, wie der Name vermuten lässt, ein wenig an Akne.

Mallorca Akne
Die Mallorca Akne tritt häufig bei der Verwendung von fetthaltigen Sonnencremen auf.

Wie lässt sich die Krankheit behandeln: Neigen Sie zur Mallorca-Akne, sollten Sie Ihre Haut gut vor der Sonne schützen. Lassen Sie sich bei der Auswahl geeigneter, fettfreier Lichtschutzpräparate in der Apotheke oder beim Arzt beraten!

Lichturtikaria

Diese Form der Lichtallergie ist selten, kann aber sehr belastend sein. Die Ursache dafür ist ungeklärt, jedoch kommt die Krankheit nach Monaten oder Jahren manchmal von selbst zum Stillstand.

Wie äußert sich die Krankheit: Schon wenige Minuten nach dem Kontakt mit Sonnenlicht treten blassrote Schwellungen auf, die an Mückenstiche erinnern. Sie gewinnen rasch an Größe, stark juckende Quaddeln entstehen. Im Extremfall kommt es zu einem anaphylaktischen Schock. Die Erscheinungen bilden sich innerhalb einiger Stunden wieder zurück.

Wie lässt sich die Krankheit behandeln: Eine ärztlich kontrollierte Lichtbehandlung (Phototherapie), bei der die Haut nach einem bestimmten Schema mit UV-Licht bestrahlt wird, kann helfen. Diese Therapie darf keinesfalls in Eigenregie versucht werden! Bei schweren Formen kommt eventuell eine Photochemotherapie infrage. Manchmal kommt auch eine Art „Blutwäsche“ zum Einsatz, bei der Stoffe aus dem Blut gefiltert werden, die Symptome (mit-)auslösen. Wenden Sie sich am besten an eine spezialisierte Einrichtung!

Eine „Lichtallergie“ kann verschiedene Formen annehmen und keine davon sollte auf die leichte Schulter genommen werden. Hier gilt: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Viele allergische Reaktionen haben einen einfachen Grund und sind gut behandelbar, in schweren Fällen sollten Sie nicht zögern, sich an Spezialisten zu wenden!

 

Titelbild / Bild 1: © WavebreakMediaMicro – stock.adobe.com; Bild 2: © fotoduets – stock.adobe.com; Bild 3: © frank29052515 – stock.adobe.com

index.php