Der richtige Schutz gegen Hautkrebs

In der Schweiz erkranken jährlich rund 2200 Menschen an einem Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt. Davon sterben jedes Jahr etwa 300 Personen an Hautkrebs. Der richtige Schutz vor der Sonne ist daher von grosser Bedeutung, um gesund zu bleiben und trotzdem die Badeferien und den Strand zu geniessen.

Eine der Hauptursachen für Hautkrebs ist die UV-Strahlung der Sonne oder in Sonnenstudios. Deshalb ist ein guter Sonnenschutz besonders wichtig, in Form von Sonnencreme, passender Kleidung und Meidung der Sonne in der Mittagszeit. Die Exposition gegenüber der UV-Strahlung ist abhängig von der Intensität der UV-Strahlung, der Art der Aktivität, der Dauer des Aufenthaltes an der Sonne und der Sonnenempfindlichkeit der Haut. Die Sonnenempfindlichkeit der Haut kann durch Medikamenteneinnahme verstärkt werden.

Die Intensität der UV-Strahlung wird bestimmt durch die Jahres- und Tageszeit, geografische Gegebenheiten wie Breitengrad und Höhenmeter, die Bewölkung und die Reflexion der UV-Strahlung, z.B. durch Schnee.

Richtiger Schutz vor der Sonne ist die beste Prävention vor Hautkrebs
Richtiger Schutz vor der Sonne ist die beste Prävention vor Hautkrebs

Auf diesen Grundlagen basieren die neuen saisonalen Empfehlungen der Krebsliga für den Sonnenschutz:

November bis Februar
Im Mittelland braucht es kaum Sonnenschutz. In den Bergen ist es unbedingt notwendig sich vor der Sonne zu schützen.

März und April
Sonnenschutz empfohlen.

Mai bis August
Sonnenschutz notwendig. Zudem sollte die Zeit zwischen 11-15 Uhr im Schatten verbracht werden.

September bis Oktober
Sonnenschutz empfohlen. An sonnigen Tagen sollte die Zeit zwischen 11-15 Uhr im Schatten verbracht werden.

Personen mit einem oder mehreren der folgenden Merkmale haben ein erhöhtes Melanomrisiko. Sie sollten sich besonders gut vor der Sonne schützen und ihre Haut regelmässig ärztlich kontrollieren lassen.

– Mehr als 100 Pigmentmale (Muttermale) am Körper
– Pigmentmale mit unregelmässiger Form und Farbe
– Frühere Hautkrebserkrankung
– Immunsuppression (z.B. durch Medikamente)
– Melanomerkrankungen in der Familie können ein erhöhtes Risiko für einen Hautkrebs bedeuten.